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Psoriasis
  
Psoriasis ist eine immunologisch-entzündliche Hauterkrankung, bei deren Entstehung sowohl genetische Faktoren (Disposition) als auch andere Auslöser und Risikofaktoren (Provokationsfaktoren) beteiligt sind.
 
Nach dem Erkrankungsalter wird die Psoriasis in zwei Typen unterteilt:
 
75% der Betroffenen leiden unter dem häufigeren Typ 1 oder Frühtyp. Dieser tritt meist vor dem 40. Lebensjahr auf, verläuft schwerer und tritt familiär gehäuft auf. 25 % sind vom Typ 2 oder Spättyp betroffen. Dieser tritt oft erst nach dem 40. Lebensjahr auf. Der Verlauf ist leichter und eine familiäre Häufung konnte nicht beobachtet werden.
 
Bei zwei Drittel aller Psoriasis-Patienten tritt zusätzlich Nagelpsoriasis auf. Finger- und Zehennägel bekommen kleine Dellen, werden dicker oder verformen sich. Bis zu 20 % der Betroffenen leiden zudem unter einer schmerzhaften Psoriasis-Arthritis, die zu Gelenkbeschwerden bis hin zu Deformationen der Gelenke führen kann.
 
Psoriasis an sich ist nicht vererbbar. Sicher ist jedoch, dass die Veranlagung zu Psoriasis vererbt wird. Ist ein Elternteil betroffen, ist das Kind zu 30 % ebenfalls anfällig für Psoriasis. Sind beide Eltern Psoriatiker, erhöht sich dieses Risiko auf ca. 65 %. Es ist durchaus möglich, dass Vater und Mutter keine Psoriasis haben oder hatten, diese aber beim gemeinsamen Kind trotzdem in Erscheinung tritt.
 
 
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